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Der Maibaum der Lienzinger

Und sie brachten ihn mit kräftigem Drücken und Schieben sowie mit Hilfe von langen Stangen wieder in die Senkrechte: den Lienzinger Maibaum 2013. Aktive des Mänergesangvereins "Freundschaft" wuchteten ihn heute Abend in die Bodenöffnung zwischen Pfastersteinen - wie immer beim Haus Huber an der Ecke Friedenstraße/Kirchenburggasse. Seitdem steht der Baum fast kerzengerade. Bunte Bänder flattern an Zweigen und Ästen, grüßen aus luftiger Höhe. Dorffest-Stimmung trotz nasskaltem Wetter. Man trifft sich eben in Lienzingen beim Maibaumstellen. Einen schönen Brauch hat der Gesangverein damit begründet. Dreimal schon habe ich gebloggt über den Maibaum im Allgemeinen und den in Lienzingem im Besonderen: 2009, 2010 und 2012. Immer wieder schön. Ich jedenfalls habe noch kein Maibaumstellen verpasst und lasse dafür gerne auch einen anderen Termin saußen. 

Kulturgeschichte wie aus dem Bilderbuch



Die Ortsanalyse selbst analysiert als Wort-Wolke.

Wird der historische Ortskern Lienzingen als Gesamtanlage unter Schutz gestellt - als Etterdorf? Bei der Bürgerversammlung gab es keine Ablehnung. Das letzte Wort hat der Gemeinderat Mühlacker, der voraussichtlich noch in diesem Jahr über die Gestaltungssatzung entscheiden wird. Basis ist eine historische Ortsanalyse, die die Abteilung Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Karlsruhe in Auftrag gegeben hatte. Analysiert hat "strebewerk", ein Ingenieurbüro in Stuttgart (Riegler/Läpple). Die Ergebnisse belegen die hohe historische Wertigkeit des Ortskerns Lienzingen. 15 denkmalgeschichtlich bedeutsame Gesamtanlagen - darunter die Altstadt von Heidelberg - gibt es im Regierungsbezirk Karlsruhe, Lienzingen wäre die 16. und gleichzeitig das erste Dorf. 80 Prozent der Gebäude im historischen Ortskern von Lienzingen sind bereits als Kulturdenkmale eingestuft, da spricht schon jetzt das Denkmalamt ein Wörtchen mit, wenn etwas verändert werden soll. Aber was ist, wenn neben einem Kulturdenkmal etwas geplant wird, was die Gesamtanlage stört? Hier setzt der Schutz der Gesamtanlage ein. Lienzinger müssen ein Interesse daran haben, dass das, was über Generationen gesichert worden ist, auch künftige Generationen überleben, ohne dass alles unter eine Käseglocke gestülpt wird. Dabei geht es nicht um die Nutzung im Gebäude, sondern um die Außenansicht.
Die Fakten sprechen für den Ensembleschutz. Kulturgeschichte wie aus dem Bilderbuch. Der historische Ortskern ist ein geschlossenes Haufendorf mit einem ovalen, klar ablesbaren Grundriss, wie auch Luftaufnahmen belegen. Dieser Zustand konnte über Jahrhunderte gesichert werden. Die Ortsstruktur bestimmt hat maßgeblich die ehemalige Römerstraße, heute Friedenstraße und Knitllinger Straße. Im 13./14. Jahrhundert war Lienzingen, so die Analyse, nach Norden erweitert worden. Der Schmiebach grenzte nach Süden ab, der Scherbentalbach nach Osten, die Nordwestseite wurde mit einem Etterzaun (und einem Etterweg) ergänzt und führte um den gesamten Ort herum. Kennzeichen: ein Scheunengürtel, ergänzt durch Gärten. Lienzingen galt als reiche Gemeinde, die bis ins 18. Jahrhundert hinein über das Marktrecht verfügte. Trotz florierender Landwirtschaft entwickelte sich das Dorf nicht über seine alten Grenzen hinaus. "Der Ort ist geprägt von giebelständigen Fachwerkhäusern vor allem des 16. bis 18. Jahrhunderts mit ihren Hofanlagen", heißt es in er Ortsanalyse. Besonders markant: die Kirchenburg mit ihren Gaden und der Wehrmauer im Sdüwesten. Die Urkarte aus dem 19. Jahrhundert (1835) und der heutige Ortsplan übereinander gelegt, belegen, dass die Struktur erhalten geblieben ist. "Kulturgeschichte wie aus dem Bilderbuch" vollständig lesen

Roter Knopf und virtuelles Feuerwerk: Lienzingen auf der Datenautobahn



Grund zur Freude in Lienzingen: Das schnelle Internet ist seit heute nicht mehr Wunschtraum sondern Realität.

Mit dem Druck auf den roten Knopf und einem virtuellen Feuerwerk auf einem Laptop-Bildschirm wurde heute offiziell in der Friedenstraße das Startzeichen für das schnelle Internet in Lienzingen gegeben. Damit sind wir voll auf der Datenautobahn. Wir können endlich durchstarten. Die Telekom als Betreiber des Lienzinger Telefonnetzes hatte jahrelang nichts unternommen, so dass die Kommune die Sache in die eigene Hand nahm und für den entscheidenden Durchbruch sorgte. Nun ist das Ziel erreicht: Oberbürgermeister Frank Schneider und NeckarCom-Geschäftsführer Jürgen Herrmann sowie Stadtwerke-Chef Jürgen Meeh lobten diesen Etappenerfolg. Nun sind Enzberg und Mühlhausen (2013) an der Reihe. Im Oktober 2011 hatten der Gemeinderat der Stadt Mühlacker und der Aufsichtsrat der Stadtwerke GmbH beschlossen, in den Ausbau der Breitbandversorgung einzusteigen und Abschied zu nehmen vom Schneckentempo bei der Datenübertragung vor allem in den Stadtteilen. 
Bis zu 50 Megabit pro Sekunde sind jetzt drin, was einem Meilenschritt gleichkommt. Bisher reichte es nicht einmal zu einem MB. Insgesamt investierten die Stadtwerke in Lienzingen 300.000 Euro; ohne die vor Jahren schon vorsorglich verlegten Leerrohre, die sich jetzt nutzen ließen, wäre die doppelte Summe notwendig gewesen. Als erster Stadtteil war Lienzingen an der Reihe. Die Anbindung ans Glasfasernetz erfolgte im Umspannwerk in Enzberg. Von dort ließen die Stadtwerke ein 6,5 Kilometer langes Glasfaserkabel nach Lienzingen verlegen. In Lienzingen selbst konnte ein neues Glasfasernetz zu den Verteilerkästen der Telekom aufgebaut werden mit einer Länge von zwei Kilometer, teilweise in vorhandenen Leerrohren, teilweise in neue, die im Zusammenhang mit neuen Stromleitungen kostengünstig in die Erde gebracht werden konnten. Den Abschnitt von den neuen Verteilerkästen der NeckarCom neben denen der Telekom, den sogenannten DSLAM, bis zum Endkunden übernimmt die NeckarCom. Ansprechpartner bei dieser Vertriebskooperation zwischen Stadtwerken und NeckarCom sind die Stadtwerke Mühlacker, die den Service erledigen und sich zügig das entsprechend Know-how aufgebaut haben. Der Wechsel ist kinderleicht. Mehr als 70 Privatleute und ein Industriebetrieb machten in Lienzingen jetzt schon davon Gebrauch. Der Industriebetrieb ließ sich das Glasfaserkabel direkt in den Betrieb legen. 
Das schnelle Netz ist da, jetzt kann es genutzt werden. Der Einsatz hat sich gelohnt!

Morgendlicher Zusatzbus ab Lienzingen fährt vom 15. Oktober an wieder

Mühlacker-Lienzingen. Der zunächst gestrichene Zusatzbus um 7.05 Uhr ab Lienzingen Kelter nach Mühlacker fährt vom 15. Oktober an wieder. Das teilte Landrat Karl Röckinger dem Mühlacker Kreisrat Günter Bächle (CDU) mit, der aufgrund von Elternbeschwerden gefordert hatte, die ursprüngliche Entscheidung zu revidieren. 

Wegen der gemeldeten Schülerzahlen der Schulen in Mühlacker - insgesamt gesunkene Zahl um circa 25 im Korridor Maulbronn/Sternenfels mit den Linien 700 und 702 - war die RVS Südbus davon ausgegangen, so der Landrat, dass der bisher eingesetzte Verstärkerbus für die Schülerbeförderung ab Lienzingen entfallen kann. Nach mehreren eigenen Überprüfungen durch den RVS Südbus und auch Meldungen von Seiten der Schulen, Eltern und der Stadt Mühlacker, sei aber inzwischen die Erkenntnis gewachsen, dass gerade auch im Hinblick auf die noch kommende kalte Jahreszeit der bisherige Verstärker der Linie 702 mit Abfahrt ab der Haltestelle "Lienzingen Kelter" um 7.05 Uhr und Lienzingen „Friedenstraße“ um 7.07 Uhr bis "Mühlacker Schillerschule" ab Montag, 15. Oktober wieder an Schultagen eingerichtet wird,

Bächle hatte dem Landrat geschrieben, nach Streichung des Busses um 7.05 Uhr seien die beiden verbliebenen Busse 6.57 Uhr und 7.01 Uhr derart vollbesetzt, dass dies unzumutbar ist. Kindern werde es wegen der belasteten Luft schlecht. „Inzwischen bleiben Kinder stehen, die keinen Platz mehr finden. Das Problem wird sich mit der kalten Jahreszeit verschärfen.“ Die Busse transportieren bekanntlich Schüler aus dem gesamten Nordteil des östlichen Enzkreises gen Mühlacker, so der Kreisrat. „Die Lienzinger, die als letzte zusteigen, haben den Nachteil, weil die Busse schon bei der Ankunft vollbesetzt sind.“

Längere Grünphase für die Fußgänger in der Friedenstraße



Und oben sitzt der Infrarotdetektor.


Die Fußgängersignalanlage an der Friedenstraße in Lienzingen an der Landesstraße 1134 ist jetzt umgerüstet und fertiggestellt worden. Die Arbeiten sind abgeschlossen, ging aus einer Mail des Landratsamtes Enzkreis hervor, die auch ich erhielt. Damit setzte das Verkehrsamt des Enzkreises das zügig um, was es zugesagt hatte.
Die Anlage wurde jetzt mit einem Infrarotdetektor ausgestattet, welcher die Grünzeiten der Fußgänger nach Bedarf verlängert – je mehr Fußgänger warten, umso länger leuchtet grün. Das kleine Gerät sitzt über den  Signalgebern. Die maximale Grünphase beträgt nun 15 Sekunden und ist damit in etwa doppelt so lang wie bisher. Gleichzeitig ist nach Angaben der Kreisverwaltung die Anlage soweit modifiziert worden, damit genügend Zeit bleibt zwischen der Rotphase für die Autofahrer und der Grünphase für die Fußgänger. „Somit wurde Ihrem Wunsch nach mehr Sicherheit für die Kinder auch entsprochen“, heißt es in der Mail. Vor allem dies hatten Eltern gefordert, nachdem der Überweg Teil des Schulweges ist.

Gleichzeitig erfolgte die Umrüstung der Anlage auf LED-40-Volt-Technik. Die gesamten Kosten lagen bei gut 5000 Euro.
Im Vorfeld hatten Eltern Unterschriften gesammelt; mehr als 120 Bürger unterschrieben, um eine längere Grünphase und einen Zeitpuffer zwischen dem Rot für Autofahrer und dem Grün für Fußgänger zu erreichen, nachdem die Ampelanlage ein Teil des Schulwegs ist. Ein berechtigtes Anliegen. Elternvertreter hatten mir die Unterschriftslisten zugeleitet, die ich dann der Stadt- und Kreisverwaltung überließ, worauf es zu einem Lokaltermin kam. Zuständig ist der Enzkreis.

Ein Lob hat das Landratsamt verdient: Dass es die Bürgeranliegen ernstnahm und dann auch zügig handelte.

Lienzingen-Seiten im Netz

Vor fünf Jahren gab es hier einen ersten Internet-Spaziergang: Was steht im Netz zu Lienzingen? Hier ein paar aktuelle Seiten: 

FC Bayern Fanclub - Die Schnecken aus Lienzingen im Enzkreis

Tennisfreunde Lienzingen 

Hotel Restaurant Nachtwächter 

Geissel GmbH 

THW Mühlacker mit Sitz in Lienzingen

FV Lienzingen 

Evangelische Kirchengemeinde Lienzingen

TV Lienzingen 

GenWiki

Kirchenburggasse 5

Wetter Lienzingen

Ortsplan 

Naturparkführer 

Fahrplan Haltestelle Friedenstraße

Gefallendenkmal auf dem Friedhof 

Knittlinger Straße 20 

Radtouren 

Feuerwehr Lienzingen 

Hirsch Lienzingen 

Lepple Druckguss 

Historische Ortsanalyse 

Frauenkirche 

Musikalischer Sommer Frauenkirche

Panoramabild Knittlinger Straße

Service für Lienzingen 

Roth-Grün 

Metallbau Lepple

GMR 

Lienzingen im Landkreis Vaihingen 

und noch etwas auf Spanisch  "Lienzingen-Seiten im Netz " vollständig lesen