Suche Die Suche nach "Friedenstraße" ergab 55 Treffer:

Straßenarbeiten in Lienzingen

Mühlacker-Lienzingen. Im Frühjahr 2014 sollen auf der Friedenstraße in Lienzingen in einem Teilbereich Belagsarbeiten vorgenommen und ein neuer Einlauf gesetzt werden, ein Schachtdeckel ist bereits höher gesetzt worden.  Das teilte die Stadtverwaltung auf eine Eingabe von Stadtrat Günter Bächle (CDU) mit. Die Belagsarbeiten werden von den Stadtwerken Mühlacker übernommen, der Rest von der Stadt. In Bereichen, in denen vor längerer Zeit wegen Kabelarbeiten die Fahrbahn hatte aufgegraben werden müssen, hat sich der Asphaltbelag etwas gesenkt, so dass sich Regenwasser sammelt, das vorbeifahrende Autos gegen die Gebäude spritzen lässt. 



Bereits in Gang sind die Tiefbauarbeiten entlang der Brühlstraße. Das abschnittsweise Vorgehen erfolge in Abstimmung mit den Stadtwerken Mühlacker, so die Stadtverwaltung. Drei Fünftel der Strecke seien fertig, der Rest werde voraussichtlich bis Ende Februar erledigt sein. Richtige Winterwochen führten natürlich zu Verlängerungen. Es werden durch die Stadtwerke die Stromkabeln in die Erde verlegt sowie die Straßenbeleuchtung  und der Gehweg mit der Abgrenzung zur Fahrbahn erneuert. Das Tiefbauamt sicherte zu, in diesem Zusammenhang auch schadhafte Stellen in der Brühlstraße reparieren zu lassen. 

Engpass in der morgendlichen Schülerbeförderung wird beseitigt

Die Stadtwerke Mühlacker werden von Montag, 4. November, an mit der Stadtbus-Linie 107 zusätzlich um 7.02 Uhr die Haltestelle "Friedenstraße" in Lienzingen mit einem Gelenkbus bedienen. Dies teilte Landrat Karl Röckinger mir jetzt mit, da ich Beschwerden von Eltern und Schüler aus Lienzingen aufgegriffen hatte, wonach die morgendliche Buskapazität ab Lienzingen seit dem neuen Schuljahr nicht mehr ausreicht. Der Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis (VPE) hatte einen Bus auf dieser Linie gestrichen. Röckinger zu der nun vorgesehenen Änderung: „Ich bin überzeugt, dass dem Anliegen von Eltern und Schülern damit gut entsprochen werden konnte.“ Der Enzkreis ist für die Schülerbeförderung zuständig. "Engpass in der morgendlichen Schülerbeförderung wird beseitigt" vollständig lesen

Renaturierung ein schwieriges Terrain: Schmiebach und Scherbentalbach

Mühlacker-Lienzingen. Das Renaturierungskonzept für den Schmiebach im Siedlungsbereich von Lienzingen hat bisher kaum umgesetzt werden können. Das ergibt die Antwort von Oberbürgermeister Frank Schneider auf eine Anfrage des Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion, Stadtrat Günter Bächle. Das Konzept gibt es seit mehr als acht Jahren. Die Union hatte laut ihrer Pressemitteilung nach ihrem Lokaltermin in Lienzingen, aber noch vor dem Hochwasser an Schmiebach und Scherbentalbach gefragt.

Für den Schmiebach liegt nach Angaben des Oberbürgermeisters ein gemarkungsübergreifender Gewässerentwicklungsplan vor, im Jahr 2003 von der damaligen Gewässerdirektion des Landes in Auftrag gegeben. Die Pläne zur Renaturierung des Baches wurden 2004 und 2005 im Gemeinderat behandelt und in einer Bürgerinformationsveranstaltung 2005 öffentlich vorgestellt. Es sei dann in zahlreichen Besprechungen verwaltungsintern, mit dem Landratsamt sowie einzelnen Anliegern und Grundstückseigentümer erörtert worden. Ziel ist es, dem Bach einen natürlichen Verlauf zu geben und durch Aufweitung dem Wasser mehr Platz zu verschaffen. Beide Lienzinger Bäche traten beim jüngsten Hochwasser über die Ufer.

Voraussetzung für die Umsetzung von Maßnahmen sind, so der OB, zusammenhängende zur Verfügung stehende Flächen. Aufgrund der Parzellenstruktur habe man sich im Ortsbereich Lienzingen entschieden, zunächst schwerpunktmäßig den Abschnitt Schmiebach-West (zwischen Bundesstraße 35 und Schelmenwaldstraße, einschließlich dem Bachteilstück
auf Höhe der Firma Geissel sowie Ost (östlich Friedenstraße bis Fußgängerbrücke Ringstraße) durch aktive Grundstückserwerbsverhandlungen voranzutreiben. Einzelne Grundstücke, insbesondere zur Ortsrandeingrünung entlang der B 35, hätten erworben werden können. Allerdings seien die Verhandlungen häufig zäh, so dass am Bach bisher nicht ausreichend zusammenhängende Flächen zur Verfügung stünden.

Weiterhin erfolgen nach Angaben des Fachamtes Grundstückserwerbsverhandlungen bei entsprechenden Gelegenheiten auch im Bereich der Gärten am Bachweg (Schmiebach) sowie am Scherbentalbach. Seine Bilanz: „Bisher konnten am Bach einige ordnungs- und baurechtliche Missstände beseitigt werden, Renaturierungsmaßnahmen erfolgten bisher nicht. Teile der Ortseingrünung zwischen B35 und Schmiebach wurden umgesetzt.“ Grundsätzlich können in Abstimmung mit dem Landratsamt auf das Öko-Konto der Stadt Punkte für Renaturierungen am Bach gebucht werden.

Für den Scherbentalbach liege bisher kein Gewässerentwicklungskonzept und -plan vor. „Die bisherigen Erfahrungen mit Renaturierungsabsichten von Gewässern innerhalb von Siedlungsbereichen zeigen, dass gleichzeitig mit der Aufstellung von Planungen, möglichst bereits ein Teil von benötigten Flächen zur Verfügung stehen sollte und ergänzend aktive Grundstücksverhandlungen zum Erwerb von fünf bis zehn Meter breiten Gewässerrandstreifen erfolgen sollten“, schreibt die Stadtverwaltung. Dies erfolge nun im Zusammenhang mit der Platzgestaltung an der Kelter und vor dem Hintergrund des kürzlichen Hochwassers.

Der Maibaum der Lienzinger

Und sie brachten ihn mit kräftigem Drücken und Schieben sowie mit Hilfe von langen Stangen wieder in die Senkrechte: den Lienzinger Maibaum 2013. Aktive des Mänergesangvereins "Freundschaft" wuchteten ihn heute Abend in die Bodenöffnung zwischen Pfastersteinen - wie immer beim Haus Huber an der Ecke Friedenstraße/Kirchenburggasse. Seitdem steht der Baum fast kerzengerade. Bunte Bänder flattern an Zweigen und Ästen, grüßen aus luftiger Höhe. Dorffest-Stimmung trotz nasskaltem Wetter. Man trifft sich eben in Lienzingen beim Maibaumstellen. Einen schönen Brauch hat der Gesangverein damit begründet. Dreimal schon habe ich gebloggt über den Maibaum im Allgemeinen und den in Lienzingem im Besonderen: 2009, 2010 und 2012. Immer wieder schön. Ich jedenfalls habe noch kein Maibaumstellen verpasst und lasse dafür gerne auch einen anderen Termin saußen. 

Kulturgeschichte wie aus dem Bilderbuch



Die Ortsanalyse selbst analysiert als Wort-Wolke.

Wird der historische Ortskern Lienzingen als Gesamtanlage unter Schutz gestellt - als Etterdorf? Bei der Bürgerversammlung gab es keine Ablehnung. Das letzte Wort hat der Gemeinderat Mühlacker, der voraussichtlich noch in diesem Jahr über die Gestaltungssatzung entscheiden wird. Basis ist eine historische Ortsanalyse, die die Abteilung Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Karlsruhe in Auftrag gegeben hatte. Analysiert hat "strebewerk", ein Ingenieurbüro in Stuttgart (Riegler/Läpple). Die Ergebnisse belegen die hohe historische Wertigkeit des Ortskerns Lienzingen. 15 denkmalgeschichtlich bedeutsame Gesamtanlagen - darunter die Altstadt von Heidelberg - gibt es im Regierungsbezirk Karlsruhe, Lienzingen wäre die 16. und gleichzeitig das erste Dorf. 80 Prozent der Gebäude im historischen Ortskern von Lienzingen sind bereits als Kulturdenkmale eingestuft, da spricht schon jetzt das Denkmalamt ein Wörtchen mit, wenn etwas verändert werden soll. Aber was ist, wenn neben einem Kulturdenkmal etwas geplant wird, was die Gesamtanlage stört? Hier setzt der Schutz der Gesamtanlage ein. Lienzinger müssen ein Interesse daran haben, dass das, was über Generationen gesichert worden ist, auch künftige Generationen überleben, ohne dass alles unter eine Käseglocke gestülpt wird. Dabei geht es nicht um die Nutzung im Gebäude, sondern um die Außenansicht.
Die Fakten sprechen für den Ensembleschutz. Kulturgeschichte wie aus dem Bilderbuch. Der historische Ortskern ist ein geschlossenes Haufendorf mit einem ovalen, klar ablesbaren Grundriss, wie auch Luftaufnahmen belegen. Dieser Zustand konnte über Jahrhunderte gesichert werden. Die Ortsstruktur bestimmt hat maßgeblich die ehemalige Römerstraße, heute Friedenstraße und Knitllinger Straße. Im 13./14. Jahrhundert war Lienzingen, so die Analyse, nach Norden erweitert worden. Der Schmiebach grenzte nach Süden ab, der Scherbentalbach nach Osten, die Nordwestseite wurde mit einem Etterzaun (und einem Etterweg) ergänzt und führte um den gesamten Ort herum. Kennzeichen: ein Scheunengürtel, ergänzt durch Gärten. Lienzingen galt als reiche Gemeinde, die bis ins 18. Jahrhundert hinein über das Marktrecht verfügte. Trotz florierender Landwirtschaft entwickelte sich das Dorf nicht über seine alten Grenzen hinaus. "Der Ort ist geprägt von giebelständigen Fachwerkhäusern vor allem des 16. bis 18. Jahrhunderts mit ihren Hofanlagen", heißt es in er Ortsanalyse. Besonders markant: die Kirchenburg mit ihren Gaden und der Wehrmauer im Sdüwesten. Die Urkarte aus dem 19. Jahrhundert (1835) und der heutige Ortsplan übereinander gelegt, belegen, dass die Struktur erhalten geblieben ist. "Kulturgeschichte wie aus dem Bilderbuch" vollständig lesen

Roter Knopf und virtuelles Feuerwerk: Lienzingen auf der Datenautobahn



Grund zur Freude in Lienzingen: Das schnelle Internet ist seit heute nicht mehr Wunschtraum sondern Realität.

Mit dem Druck auf den roten Knopf und einem virtuellen Feuerwerk auf einem Laptop-Bildschirm wurde heute offiziell in der Friedenstraße das Startzeichen für das schnelle Internet in Lienzingen gegeben. Damit sind wir voll auf der Datenautobahn. Wir können endlich durchstarten. Die Telekom als Betreiber des Lienzinger Telefonnetzes hatte jahrelang nichts unternommen, so dass die Kommune die Sache in die eigene Hand nahm und für den entscheidenden Durchbruch sorgte. Nun ist das Ziel erreicht: Oberbürgermeister Frank Schneider und NeckarCom-Geschäftsführer Jürgen Herrmann sowie Stadtwerke-Chef Jürgen Meeh lobten diesen Etappenerfolg. Nun sind Enzberg und Mühlhausen (2013) an der Reihe. Im Oktober 2011 hatten der Gemeinderat der Stadt Mühlacker und der Aufsichtsrat der Stadtwerke GmbH beschlossen, in den Ausbau der Breitbandversorgung einzusteigen und Abschied zu nehmen vom Schneckentempo bei der Datenübertragung vor allem in den Stadtteilen. 
Bis zu 50 Megabit pro Sekunde sind jetzt drin, was einem Meilenschritt gleichkommt. Bisher reichte es nicht einmal zu einem MB. Insgesamt investierten die Stadtwerke in Lienzingen 300.000 Euro; ohne die vor Jahren schon vorsorglich verlegten Leerrohre, die sich jetzt nutzen ließen, wäre die doppelte Summe notwendig gewesen. Als erster Stadtteil war Lienzingen an der Reihe. Die Anbindung ans Glasfasernetz erfolgte im Umspannwerk in Enzberg. Von dort ließen die Stadtwerke ein 6,5 Kilometer langes Glasfaserkabel nach Lienzingen verlegen. In Lienzingen selbst konnte ein neues Glasfasernetz zu den Verteilerkästen der Telekom aufgebaut werden mit einer Länge von zwei Kilometer, teilweise in vorhandenen Leerrohren, teilweise in neue, die im Zusammenhang mit neuen Stromleitungen kostengünstig in die Erde gebracht werden konnten. Den Abschnitt von den neuen Verteilerkästen der NeckarCom neben denen der Telekom, den sogenannten DSLAM, bis zum Endkunden übernimmt die NeckarCom. Ansprechpartner bei dieser Vertriebskooperation zwischen Stadtwerken und NeckarCom sind die Stadtwerke Mühlacker, die den Service erledigen und sich zügig das entsprechend Know-how aufgebaut haben. Der Wechsel ist kinderleicht. Mehr als 70 Privatleute und ein Industriebetrieb machten in Lienzingen jetzt schon davon Gebrauch. Der Industriebetrieb ließ sich das Glasfaserkabel direkt in den Betrieb legen. 
Das schnelle Netz ist da, jetzt kann es genutzt werden. Der Einsatz hat sich gelohnt!