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Umzug des Maibaums - Premiere vor der Kelter

Erstmals vor der historischen Kelter: der Lienzinger Maibaum
Anno 2009 bloggte ich  erstmals über die für Lienzingen junge Tradition des Maibaumstellens, das der MGV Freundschaft begründet hat. Inzwischen folgten mit dem heutigen Text  sieben mehr oder minder längere Beiträge im elektronischen Tagebuch zu diesem Fest der Lienzinger für die Lienzinger. Gestern wuchteten Aktive des Männergesangvereins zum 15. Mail die bunt geschmückte Birke in senkrechte Position. Trozdem war es eine Premiere: Denn der Maibaumstandort zog um von der ehemaligen Dorfwaage an der Ecke Friedenstraße/Ecke Kirchenburggasse zum neuen Dorfplatz an der 1789 gebauten Kelter. Die noch laufende Ortskernsanierung machte es möglich: Bevor der Platz gestaltet werden konnte, war das marode Gebäude Zaisersweiherstraße 3, in dem zuletzt die Feuerwehr untergebracht war, abgebrochen  worden. Gestern gab es viel Lob für das Projekt und auch für die herausgeputzte Kelter. Rappelvoll war's. Kinder tummelten sich an dem nebenan naturnah umgestalteten Scherbentalbach, auf dem leicht ansteigenden grünen Ufer, auf der Holzschnecke. Blauer Himmel, strahlende Sonne, gute Laune, aber auch Wurst, Weck und Wein sorgten für eine erfolgreiche Hocketse. Und für das unverwechselbare Lienzinger Wohlgefühl. "Umzug des Maibaums - Premiere vor der Kelter" vollständig lesen

Wildes Parken: Stadt will in der Kirchenburggasse verstärkt kontrollieren

Mühlacker-Lienzingen. Das Parken in der Knittlinger Straße ist grundsätzlich nur dort verboten, wo es durch ein Verkehrszeichen so angeordnet ist, stellt die Stadtverwaltung in der Antwort auf eine Anfrage des Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion, Stadtrat Günter Bächle fest. Ein Parken auf beiden Seiten der Knittlinger Straße führe aufgrund der geringen Fahrbahnbreite dazu, dass ein zügiges Fahren dort nicht mehr möglich ist. Wenn ein Wert von drei Meter Restbreite der Fahrbahn unterschritten werde, gelte das gesetzliche Parkverbot, schreibt Oberbürgermeister Frank Schneider. „Behinderungen im Gehbereich fallen ebenfalls unter dasselbe gesetzliche Parkverbot.“



Der Bereich Einmündung der Kirchburggasse in die Friedenstraße wird verstärkt kontrolliert werden, sicherte der OB laut Mitteilung der CDU-Gemeinderatsfraktion zu. Bächle hatte in seiner Anfrage beklagt, dort werde häufig wild geparkt. Entlang des Eckgrundstücks würden die Autos hintereinander abgestellt - vom Gehweg an der Friedenstraße bis zum ersten Gebäude in der Kirchenburggasse. 



Die entsprechenden Kontrollen seien im Zusammenhang mit der Überwachung des Halteverbots an der  Brandschutzzone schräg gegenüber der alten Schule in der oberen Kirchenburggasse bereits angeordnet, der Bauhof sei mit der Aufstellung der Schilder für die Brandschutzzone beauftragt, so Schneider. Der Stadtrat hatte daran erinnert, er habe schon im Mai darauf hingewiesen, dass vor allem abends in der Kirchenburggasse - vor allem im mittleren Kurvenbereich - so geparkt werde, dass nach seiner Einschätzung die Feuerwehr im Ernstfall kaum durchkäme. 

Rathaus Lienzingen gewinnt




Rathaus Lienzingen, 1719 erbaut.

Friedenstraße 10. Rathaus Lienzingen. Fachwerkgebäude. 1719 erbaut. Jetzt wird es für etwa 310.000 Euro saniert, nachdem die Stadtverwaltung vor wenigen Jahren den Verkauf vorgeschlagen hatte, dafür aber keinen Gemeinderatsbeschluss bekam. Ein Glücksfall: Eine Mannheimerin bot Kommunen der Welt größte Christbaumständersammlung mit zirka 1200 Exponaten als Geschenk an, Mühlacker griff zu und fand so einen neuen Nutzungszweck fürs Rathaus Lienzingen, nachdem Verwaltungsaußenstelle und Kinderbücherei in freie Räume der Grundschule umziehen. Ich hatte angeregt, das Christbaumständer-  durch ein Etterdorfmuseum zu ergänzen. Der Gemeinderat stimmte diese Woche der Sanierung des Gebäudes zu, schaute es sich vorher an. Neues Dach, Einbau eines Lifts, neue Fenster, Schaffung eines barrierefreien Zugangs, Erneuerung der Fassade, Beseitigung des Putzes an der Westfassade auch in der Hoffnung, dass dort Sichtfachwerk zu Tage kommt, zusätzlicher Rettungsweg  aus dem Obergeschoss als Brandschutzauflage (die Sinnhaftigkeit darf durchaus angezweifelt werden) - wir hoffen, dass die Arbeiten so zügig abgewickelt werden können, dass das Museum rechtzeitig zum Advent 2016 und damit noch im 1250-Jubiläums-Jahr eröffnet werden kann. Auch wenn es eine Außenstelle des Heimatmuseums Mühlacker wird, sollten sich genügend Lienzinger finden, die es ehrenamtlich betreuen. Allerdings muss der Anteil des Etterdorfmuseum größer werden als nur in Treppenhaus und Fluren. 

Die Sammlung "Historische Christbaumständer" von Heidi Schwarz, Mannheim, kann so zum Erfolg werden wie das Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim. Die Sammlerin hat die Exponate seit Ende der 1980er Jahre zusammengetragen. Als in einigen mitteleuropäischen Ländern um 1800 die Tradition aufkam, einen Weihnachtsbaum für dekorative Zwecke zu nutzen, entstanden auch die ersten Ständer zum Aufstellen der Bäume. 1866 gab es die ersten aus Gusseisen, Nutzung ud Formenvielfalt nahmen zu. Gusseisen dominiert die Sammlung, aber auch Blech, Schmiedeeisen, Holz, Keramik und Stein sind vertreten. Sie sind meist verziert. Die Arbeiten sind in vielen geometrischen Formen ausgeführt. Zur Sammlung gehören auch Spieluhren, ein Symphonion und eine Kalliope. 

Zwar will Lienzingen nicht zum Weihnachtsdorf werden, aber die Sammlung passt zu den Weihnachtsgaden, kann aber auch zur ganzjährigen Attraktion werden, gemeinsam mit dem Etterdorfmuseum. Dann sind wir auf die erste Ausstellung gespannt, bei der etwa 400 bis 500 Exponate gezeigt werden sollen. 

Nicht nur die Sanierung des Rathauses ist wichtig, sondern auch die Beseitigung der Autowracks eines Privaten entlang des Zugangs von der Kirchenburggasse her. Die Stadt will Eigentümerin des Wegs werden. Nachdem sie ein Gebäude nebenan erworben hat, können die rückwärtigen vereinigten Hüttenwerke abgebrochen, das ganze Quartier damit aufgewertet werden. 
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Straßenarbeiten in Lienzingen

Mühlacker-Lienzingen. Im Frühjahr 2014 sollen auf der Friedenstraße in Lienzingen in einem Teilbereich Belagsarbeiten vorgenommen und ein neuer Einlauf gesetzt werden, ein Schachtdeckel ist bereits höher gesetzt worden.  Das teilte die Stadtverwaltung auf eine Eingabe von Stadtrat Günter Bächle (CDU) mit. Die Belagsarbeiten werden von den Stadtwerken Mühlacker übernommen, der Rest von der Stadt. In Bereichen, in denen vor längerer Zeit wegen Kabelarbeiten die Fahrbahn hatte aufgegraben werden müssen, hat sich der Asphaltbelag etwas gesenkt, so dass sich Regenwasser sammelt, das vorbeifahrende Autos gegen die Gebäude spritzen lässt. 



Bereits in Gang sind die Tiefbauarbeiten entlang der Brühlstraße. Das abschnittsweise Vorgehen erfolge in Abstimmung mit den Stadtwerken Mühlacker, so die Stadtverwaltung. Drei Fünftel der Strecke seien fertig, der Rest werde voraussichtlich bis Ende Februar erledigt sein. Richtige Winterwochen führten natürlich zu Verlängerungen. Es werden durch die Stadtwerke die Stromkabeln in die Erde verlegt sowie die Straßenbeleuchtung  und der Gehweg mit der Abgrenzung zur Fahrbahn erneuert. Das Tiefbauamt sicherte zu, in diesem Zusammenhang auch schadhafte Stellen in der Brühlstraße reparieren zu lassen. 

Engpass in der morgendlichen Schülerbeförderung wird beseitigt

Die Stadtwerke Mühlacker werden von Montag, 4. November, an mit der Stadtbus-Linie 107 zusätzlich um 7.02 Uhr die Haltestelle "Friedenstraße" in Lienzingen mit einem Gelenkbus bedienen. Dies teilte Landrat Karl Röckinger mir jetzt mit, da ich Beschwerden von Eltern und Schüler aus Lienzingen aufgegriffen hatte, wonach die morgendliche Buskapazität ab Lienzingen seit dem neuen Schuljahr nicht mehr ausreicht. Der Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis (VPE) hatte einen Bus auf dieser Linie gestrichen. Röckinger zu der nun vorgesehenen Änderung: „Ich bin überzeugt, dass dem Anliegen von Eltern und Schülern damit gut entsprochen werden konnte.“ Der Enzkreis ist für die Schülerbeförderung zuständig. "Engpass in der morgendlichen Schülerbeförderung wird beseitigt" vollständig lesen

Renaturierung ein schwieriges Terrain: Schmiebach und Scherbentalbach

Mühlacker-Lienzingen. Das Renaturierungskonzept für den Schmiebach im Siedlungsbereich von Lienzingen hat bisher kaum umgesetzt werden können. Das ergibt die Antwort von Oberbürgermeister Frank Schneider auf eine Anfrage des Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion, Stadtrat Günter Bächle. Das Konzept gibt es seit mehr als acht Jahren. Die Union hatte laut ihrer Pressemitteilung nach ihrem Lokaltermin in Lienzingen, aber noch vor dem Hochwasser an Schmiebach und Scherbentalbach gefragt.

Für den Schmiebach liegt nach Angaben des Oberbürgermeisters ein gemarkungsübergreifender Gewässerentwicklungsplan vor, im Jahr 2003 von der damaligen Gewässerdirektion des Landes in Auftrag gegeben. Die Pläne zur Renaturierung des Baches wurden 2004 und 2005 im Gemeinderat behandelt und in einer Bürgerinformationsveranstaltung 2005 öffentlich vorgestellt. Es sei dann in zahlreichen Besprechungen verwaltungsintern, mit dem Landratsamt sowie einzelnen Anliegern und Grundstückseigentümer erörtert worden. Ziel ist es, dem Bach einen natürlichen Verlauf zu geben und durch Aufweitung dem Wasser mehr Platz zu verschaffen. Beide Lienzinger Bäche traten beim jüngsten Hochwasser über die Ufer.

Voraussetzung für die Umsetzung von Maßnahmen sind, so der OB, zusammenhängende zur Verfügung stehende Flächen. Aufgrund der Parzellenstruktur habe man sich im Ortsbereich Lienzingen entschieden, zunächst schwerpunktmäßig den Abschnitt Schmiebach-West (zwischen Bundesstraße 35 und Schelmenwaldstraße, einschließlich dem Bachteilstück
auf Höhe der Firma Geissel sowie Ost (östlich Friedenstraße bis Fußgängerbrücke Ringstraße) durch aktive Grundstückserwerbsverhandlungen voranzutreiben. Einzelne Grundstücke, insbesondere zur Ortsrandeingrünung entlang der B 35, hätten erworben werden können. Allerdings seien die Verhandlungen häufig zäh, so dass am Bach bisher nicht ausreichend zusammenhängende Flächen zur Verfügung stünden.

Weiterhin erfolgen nach Angaben des Fachamtes Grundstückserwerbsverhandlungen bei entsprechenden Gelegenheiten auch im Bereich der Gärten am Bachweg (Schmiebach) sowie am Scherbentalbach. Seine Bilanz: „Bisher konnten am Bach einige ordnungs- und baurechtliche Missstände beseitigt werden, Renaturierungsmaßnahmen erfolgten bisher nicht. Teile der Ortseingrünung zwischen B35 und Schmiebach wurden umgesetzt.“ Grundsätzlich können in Abstimmung mit dem Landratsamt auf das Öko-Konto der Stadt Punkte für Renaturierungen am Bach gebucht werden.

Für den Scherbentalbach liege bisher kein Gewässerentwicklungskonzept und -plan vor. „Die bisherigen Erfahrungen mit Renaturierungsabsichten von Gewässern innerhalb von Siedlungsbereichen zeigen, dass gleichzeitig mit der Aufstellung von Planungen, möglichst bereits ein Teil von benötigten Flächen zur Verfügung stehen sollte und ergänzend aktive Grundstücksverhandlungen zum Erwerb von fünf bis zehn Meter breiten Gewässerrandstreifen erfolgen sollten“, schreibt die Stadtverwaltung. Dies erfolge nun im Zusammenhang mit der Platzgestaltung an der Kelter und vor dem Hintergrund des kürzlichen Hochwassers.