Die Breitbandmessung

Auch wenn die Stadtwerke Mühlacker in Zusammenarbeit mit NeckarCom in Lienzingen, Enzberg und Mühlhausen das Bereitbandnetz stark ausgebaut haben, die Telekom die Kernstadt und Großglattbach versorgt, wiederum Kabel-BW den Stadtteil Lomersheim, gibt es gerade in Kernstadt und Lomersheim immer wieder Beschwerden wegen langsamem Internet. Konkret überprüfen lässt sich dies nun mit Hilfe eines Angebots der Bundesnetzagentur: die https://breitbandmessung.de. Die Bundesnetzagentur hat eine Breitbandmessung gestartet, mit der Endkunden schnell und einfach die Geschwindigkeit ihres stationären oder mobilen Internet-Zugangs ermitteln können, heißt es bei com-magazin.de.

Endkunden sollen laut den Transparenzvorgaben des Telekommunikationsgesetzes (§§ 43a, 45n) den Umfang und die Qualität von Telekommunikationsdiensten auf einfache Weise vergleichen können. Die verlässlichsten Ergebnisse liefert das Online-Tool, wenn man es über eine kabelgebundene Netzwerkverbindung aufruft und zuvor alle laufenden Anwendungen auf dem jeweiligen Endgerät schließt.


Dann warten wir mal auf die Beschwerden wegen Schneckentempo bei  der Datenübertragung. Oder auch über Lob!



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Breitbandausbau: Kritik der Regulierer an der Telekom

Wie gut das tut, dass das Problem auf den Punkt gebracht wird: Im Interview mit dem Handelsblatt hält Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, großen Anbietern wie der Telekom "Rosinenpickerei" vor. Er wirft den Unternehmen einen äußerst selektiven Ausbau ihrer Breitbandnetze in ländlichen Regionen vor. So würden die Netzbetreiber zunächst die Erschließung einer Gemeinde ablehnen, wenn jedoch ein anderer, oftmals kleinerer Anbieter seine Pläne bekannt gibt, dort ein Netz zu installieren, dann würden auch Telekom und Co. plötzlich dort aktiv werden. „Es ist verwunderlich, wenn Unternehmen einerseits die hohen Kosten des Breitbandausbaus im ländlichen Raum beklagen, andererseits aber offenbar genug Geld dafür vorhanden ist, punktuell gerade dort einen parallelen Breitbandausbau zu finanzieren“, so Homann im Handelsblatt.

Blick zurück: Wir haben uns so lange über die Untätigkeit der Telekom in Mühlacker geärgert, bis die Stadtwerke Mühlacker den Breitbandausbau in den drei vorher unterversorgten Stadtteilen Lienzingen, Mühlhausen und Enzberg selbst stemmten. In der Phase, als klar war, dass die Stadtwerke handeln, gab es dieses Störfeuer der Telekom mit der Abkündigung, sie wolle selbst tätig werden. Es blieb bei dem Versuch.  Wenn sich die Stadtwerke hätten abschrecken lassen, würden wir heute noch auf schnelles Internet warten.

Freies WLAN kommt in Mühlacker

Das freie Wireless Local Area Network (WLAN) kommt nach mehreren Anläufen: Es wird für das Gartenschaugelände beidseits der Enz (aber ohne den Westbereich, in dem die Veranstaltungshalle und das Gastrozelt stehen) und im Stadtzentrum (Bereich Rathaus/Mühlehof/Kelterplatz) von der Stadt Mühlacker eingerichtet. Der Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderats stimmte heute Abend dieser kleinen Lösung zu. Die CDU-Stadträte sprachen sich für die große Lösung aus, bei der auch die ganze Bahnhofstraße (einschließlich Bahnhofsareal) sowie das Sport- und Freizeitzentrum im Käppele einbezogen worden wären - was auch der vom Gemeinderat 2014 fast einstimmig gebilligten Ausschreibung entsprochen hätte. 

Aber mit sieben (CDU und FW) gegen zehn Stimmen (SPD, LMU und FDP) scheiterte die große Variante, mit zehn gegen sieben Stimmen ging danach die kleine Ausgabe durch - der Vertrag läuft allerdings fünf Jahre, der für die große Lösung war auf drei Jahre angelegt. Die große Variante (61.000 Euro) wäre die wirtschaftlichste Lösung gewesen. Die kleine Lösung und damit für ein wesentlich kleineres Gebiet kostet 39.000 Euro. 
Wenigstens ist nun ein Anfang gemacht, auch wenn es nur eine halbe Lösung ist. Es ist im Vergleich von Fläche und Kosten die teuerste der beiden Lösungen. Da fragt man sich, wie manche rechnen. Doch: Die Vergrößerung des Bereichs mit freiem WLAN wird über die Zeit kommen. Die CDU Mühlacker hatte sich in ihrem Wahlprogramm zur Gemeinderatswahl 2014 für ein freies WLAN in Mühlacker eingesetzt. 
Unsere Argumente heute Abend: 1. Wir wollen einen stabilen Zugang zum Internet auch für Mobilfunk - in der Freizeit, mehr noch, weil das Internet Teil des Alltagslebens ist bis hin zur Nutzung des Angebots der öffentlichen Hand. 2. Ein Beitrag zur kommunalen Infrastruktur, ähnlich der Breitbandversorgung. 4. Als Marketinginstrument für unsere Innenstadt. 5. Wichtig auch als Beitrag zur Senkung der Strahlenbelastung Kein Wunder, dass auch viele vergleichbare Städte freies WLAN einführen - immer alimentiert von der Kommune.

Aber es fehlten heute Abend auch nicht ganz jene, die sich ganz verweigerten und nichts wollten. Sie fühlen sich offenbar wohl in der digitalen Steinzeit.

Hier die Vorlagen der Verwaltung für heute Abend zum Download:

WLAN20150107145948.pdf WLAN.20141219103428.pdf WLAN20150107145955.pdf

WLAN2014-12-18_Nr_002-2015_Vorlage.pdf

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Ein kleiner Dorfplatz für Lienzingen?



Station bei der Kelter.

Von der Gemeindehalle bis zum neuen Domizil der Abteilung Lienzingen der Freiwilligen Feuerwehr führte der Rundgang der CDU-Gemeinderatsfraktion Mühlacker im Stadtteil Lienzingen. Mein Kollege Matthias Trück und ich informierten als die beiden örtlichen Mitglieder der Fraktion über anstehende und erledigte Aufgaben. Während der Tour durch Lienzingen gab es immer wieder Gespräche mit Bürgern. 

Gemeindehalle: Wichtig ist der CDU-Fraktion, dass die Modernisierung der Gemeindehalle zum Abschluss gebracht wird, damit das Projekt als erledigt abgehakt werden kann. Bei den Beratungen des Haushaltsplanes 2013 haben wir die Frage nach den weiteren Arbeiten an der Gemeindehalle gestellt, zumal noch Haushaltsreste bereitstehen. Halbfertige Sachen sind nicht gut. Doch bis jetzt ist nicht zu erkennen, was nun die Verwaltung zu tun gedenkt und vorschlagen wird. Geklärt werden sollte, welche Installationen noch erneuert werden müsse, ob ein Ersatz für die Beschallungsanlage notwendig ist und was mit der Küche geschieht, nachdem einige Geräte defekt sind. Weitere Themen waren die teilweise lappenweise herunterhängenden Vorhänge sowie der seitliche Prallschutz für Sport in der Halle.

Kelter: Wir nahmen auch das Innere der Kelter in Augenschein, die vom Bauhof, für den Mostbetrieb und von Vereinen genutzt wird. Im Rahmen der Ortskernsanierung soll sie einen neuen Anstrich erhalten und der Vorplatz gerichtet werden. Nachdem das Gebäude Zaiersweiherstraße 3 abgebrochen werden soll, wofür Haushaltsmittel bereitstehen, kann sich die Fraktion dort gut einen kleinen Dorfplatz vorstellen, als reine Parkfläche ist das Gelände zu schade. Matthias Trück sagte, man könne sich auch einen Spielpunkt für Kinder denken. Zusammen mit dem überdachten Vorplatz der Kelter kann eine Fläche entstehen, die siuch zudem von Vereinen für Feste nutzen lässt. In diesem Zusammenhang unterstütze ich auch Pläne, den Fußweg entlang des Scherbentalbaches zu sichern und zu vernetzen. Ebenfalls wurde angeregt, den Scherbentalbach zu renaturieren, wodurch die Stadt Punkte für ihr Öko-Konto sammeln könnte.

Sanierungsgebiet: Weiterer Haltepunkt war bei der Kirchenburganlage. Die Mittel aus dem Sanierungsprogramm werden von Privatleuten für Gebäudemodernisierungen gut in Anspruch genommen, so dass die Stadt beim Land einen Aufstockungsantrag stellen wird. Viel Lob gab es für gelungene Sanierungsvorhaben, die unterwegs in Augenschein genommen wurden. Damit wird zur Erhaltung des historischen Ortskernes beigetragen, der Lienzingen in den Rang eines Etterdorfes gebracht hat. Lob ebenfalls für die private Initiative zur Erhaltung und Sanierung des alten Schulhauses, das mit der Kirchenburg ein Ensemble bildet. Doch in einigen anderen Fällen bleibt noch einiges zu tun. Eigentümer sollten das Sanierungsprogramm möglichst nutzen, solange es noch besteht. 2014 läuft es aus, kann aber möglicherweise um bis zu zwei Jahre verlängert werden.

Feuerwehrunterkunft: Abschluss des Rundgangs war die neue Unterkunft der Feuerwehr. Abteilungskommandant Michael Schwab und seine Mitstreiter erläuterten bei einer Begehung, was gemacht worden ist. Die Abteilung bestehe derzeit aus 19 Männern und zwei Frauen sowie einer 15-köpfigen Jugendfeuerwehr. Kreisrat Dr. Peter Napiwotzky brachte das Lob der Fraktion auf den Punkt: „Es ist toll geworden.“ Hier sei ein altes Problem, nämlich die ausreichende Unterbringung der Feuerwehr, gut gelöst worden.

Zufrieden ist die Fraktion mit den Betreuungsangeboten der Grundschule. Die Kindergärten hätten ausreichend Platz. Einen wichtigen Fortschritt für Lienzingen sei der Ausbau der Breitbandversorgung durch die Stadtwerke Mühlacker. Die Fraktion anerkennt hier den vollen Einsatz der Stadtwerke. "Ein kleiner Dorfplatz für Lienzingen?" vollständig lesen