Neueste Stromer-Zahlen für den Enzkreis: Raus aus der Nische

Also, antwortet KI,  die prozentuale Steigerung beträgt rund 4034 Prozent (gerundet auf volle Hundert). Ergo: So stark wuchs die Zahl der Neuzulassung von reinen Stromautos im Enzkreis von 2016 bis 2026. Genau von 149 im Jahr 2017 auf aktuell 6170. Allerdings liegen Hybrid-Fajhrzeuge  mit 10570 (2026) immer noch vorne.

Hybrid hat die Autoschnauze vorn

Seit ich selbst vor zehn  Jahren unter die Stromauto-Besitzer ging und inzwischen den driten E-Pkw fahre (zweimal Leaf und einmal Honda E), pflege ich eine Datenbank über die Zulassungszahlen dieser Automobilsparte. Heute der Stand zum 30. April 2026, immer wieder mit den zuverlässigen Angaben dcs Landratsamtes Enzkreis auf Nachfrage.

Nach Gemeinden

Die Zahlen zeigen: Stromer sind zwar kein Nischenprodukte mehr, aber sie dominieren auch noch nicht die Statistik. Das zeigt der Jahresbericht 2025 des Enzkreises (Seite 141). 199.217 Kraftfahrzeuge waren 2025 gemeldet, davon 137.285 Personenkraftwagen. Wiederum davon 5930 Pkw mit Elektroantrieb, 10.666 Hybridfahzeuge. Trotzdem: Auch die Zahlen aus den einzelnen der 28 Kreisgemeinden verraten Schubkraft. Vierstellig sind sie aber nicht einmal in Mühlacker, der eizigen Goßen Kreisstadt des Landkreises. 

Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Personenkraftwagen mit reinem Elektroantrieb (BEV) hat in der Bestandszählung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen überschritten. Zum Stichtag sind insgesamt 2.034.260 BEV in Deutschland zugelassen. Der 10-Jahresvergleich des Bestandes an BEV zeigt ein kontinuierlich steigendes Wachstum. Während im Jahr 2017 noch 34.022 Fahrzeuge zugelassen waren, hat sich die Zahl bis 2026 auf über zwei Millionen Fahrzeuge um nahezu das 60-fache erhöht. Ein deutlicher Anstieg des Wachstums war ab dem Jahr 2020 zu beobachten. Im Jahr 2023 wurde erstmalig die 1-Million-Marke überschritten.

Die Verteilung der BEV auf die Bundesländer zeigt deutliche regionale Unterschiede. Die höchsten Bestände verzeichnen die bevölkerungsreichen und wirtschaftsstarken Bundesländer. An der Spitze steht Nordrhein-Westfalen mit 454.782 Fahrzeugen, gefolgt von Bayern (395.271) und Baden-Württemberg (322.060). Auch Niedersachsen (221.823) und Hessen (179.213) weisen hohe Zahlen auf. Die drei Stadtstaaten weisen folgende Anteile auf: Berlin 4,0 Prozent, Hamburg 5,3 Prozent, Bremen 3,5 Prozent. In den Bundesländern Sachsen, Sachsen?Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg?Vorpommern liegt der Anteil zwischen 2,0 und 2,3 Prozent. Insgesamt konzentriert sich der Großteil der BEV auf die großen Flächenländer im Westen und Süden Deutschlands. Die Zahlen verdeutlichen, dass Elektromobilität bundesweit etabliert ist, jedoch weiterhin regionale Unterschiede bestehen.

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