Weimar - Die unglaubliche Karriere eines Provinzstädtchens

177 Jahre auf 283 Seiten, lebendig ge- und beschrieben, spannend, sozusagen mit Goethe, Schiller und anderen Geistesgrößen unterwegs: Helge Hesse löst ein deutsches Versprechen auf seine Weise ein: Der kleinen deutsche Kulturhauptstadt Weimar  und ihrer so reichen Geschichte spürt der Autor nach. Weimar 1756 bis 1933.  Da war etwas los im fast winzigen (Groß-)Fürstentum. Die unglaubliche Karriere eines Provinzstädtchens Dieses Buch beleuchtet das kulturelle Erbe Weimars und vermittelt anschaulich die Bedeutung dieser Stadt für die deutsche Kunst und Kultur im 19. und 20. Jahrhundert. Denn 1756 begann Herzogin Anna Amalia in der kleinen Stadt Weimar, Politik und Kultur zu verbinden. Goethe und Schiller schufen dort Meilensteine der Literatur und des Denkens. Franz Liszt gab der Musik wichtige Erneuerungsimpulse, Harry Graf Kessler sowie Henry van de Velde brachten die moderne Kunst und Architektur voran.  In Weimar entstand die Verfassung der ersten deutschen Republik. Und Walter Gropius gründete das Bauhaus, das alle Gebiete der Gestaltung bis heute beeinflusst. Helge Hesse begleitet die prägenden Persönlichkeiten jener Epoche, in der Weimar ein Ort deutscher Versprechen für eine bessere Welt war – bis 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Eine mitreißende Lektüre, die über bloße Geschichte hinausgeht. Helge Hesse, geboren 1963, studierte Philosophie und Wirtschaftswissenschaften. Er verfasste zahlreiche erfolgreiche Sachbücher zu kulturellen, historischen und philosophischen Themen. Hesse lebt als freier Autor und Publizist in Düsseldorf. Für sein Buch Die Welt neu beginnen erhielt er 2021 den Bayerischen Buchpreis.

Helge Hesse: Ein deutsches Versprechen, Weimar 1756-1933.  283 Seiten. Reclam. 2023. ISBN: 978-3-15-011436-0

Goethe-Schiller-Denkmal vor dem Nationaltheater

Haus an den hohen Pappeln - van de Velde und seiner Familie Domizil

Ungewöhnliche Architektur - Haus an den hohen Pappeln

Auch Künstler-Treff: das Hotel Russischer Hof (Fotos: Günter Bächle)

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