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    <title>Günter Bächles Weblog - Bürgergesellschaft</title>
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    <description>Gemeinderat in Mühlacker - Kreisrat im Enzkreis</description>
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    <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 20:41:42 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Günter Bächles Weblog - Bürgergesellschaft - Gemeinderat in Mühlacker - Kreisrat im Enzkreis</title>
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    <title>Mitgliedschaft bleibt eine feste Größe in unserer Bürgergesellschaft</title>
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            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;!-- s9ymdb:420 --&gt;&lt;img height=&quot;158&quot; width=&quot;305&quot; src=&quot;http://www.guenter-baechle.de/blog/uploads/WZB1.serendipityThumb.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;Mal wieder Untersuchungsergebnisse aus Berlin: Das &lt;a href=&quot;http://www.wzb.eu/&quot;&gt;Wissenschaftszentrum für Sozialforschung&lt;/a&gt; (WZG) hat erhoben, wie sich das Engagement in Vereinen, Parteien und anderen Organisationen verändert hat. Eine wichtige Frage für unsere Gesellschaft gerade auch in den Kommunen. Die frohe Botschaft: Die Mitgliedschaft bleibt eine feste Größe. Engagement-Forscher sagen: Es gibt eine stabile, aber sozial differenzierte &lt;br /&gt;
Beteiligung. Kleine Parteien und Umweltorganisationen gewinnen, große Parteien, Gewerkschaften und die großen Kirchen verlieren Mitglieder. Wer Mitglied ist, ist auch jenseits der eigenen Organisation häufiger aktiv. Die Mitgliedschaft als Form der sozialen Beteiligung bleibt also wichtig. Manche Bevölkerungsgruppen sind häufiger Mitglied einer Organisation als andere. Frauen, Jugendliche und Arbeiter sind unterrepräsentiert, während die Mittelschicht und vor allem die Bildungselite die Mitgliederstrukturen zunehmend dominieren. Die Organisationen könnten sozial exklusiver werden, wenn sie keine Wege finden, möglichst alle Schichten einzubeziehen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Große Parteien und Gewerkschaften haben über Jahre massive Mitgliederverluste zu verzeichnen. Die Grünen, Die Linke und die FDP konnten in den vergangenen fünf Jahren dagegen viele neue Mitglieder gewinnen. Auch Umweltschutzorganisationen verzeichneten Erfolge. Beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, dem Naturschutzbund und Greenpeace stieg die Zahl der Mitglieder seit 1991 zusammen um 60 Prozent. Insgesamt ist die Zahl der Mitgliedschaften in Deutschland konstant: 1991 wurden 6,39 Millionen Mitgliedschaften gezählt, 2009 sind es 6,43 Millionen. Das alles fanden die WZB-Forscher Dietmar Dathe, Eckhard Priller und Marleen Thürling heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis sogenannter Schnuppermitgliedschaften in Organisationen  es handelt sich um eine Mitgliedschaft auf Zeit, mit vollen Rechten, aber ohne Beitragsverpflichtung  oder der projektbezogenen Mitwirkungsmöglichkeit belegt, dass Bewegung in die traditionellen Muster gekommen ist, schreiben die Autoren. Und wie stark engagieren sich die Mitglieder, nachdem wir immer hören, wie schwierig ist, zum Beispiel Helfer oder gar Vorstandsmitglieder zu gewinnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Stärke des Zusammenhangs zwischen Mitgliedschaft und Engagement variiert, je nach gesellschaftlichen Bereichen und Themen der betreffenden Organisationen. Mitglieder in Jugendorganisationen sind beispielsweise zu 85 Prozent in irgendeiner Weise engagiert, Mitglieder in einem schulischen Förderverein zu 78 Prozent und in einer Partei zu 77 Prozent. Mitglieder anderer Organisationen, beispielsweise von Sportvereinen, sind nur zu 64 Prozent aktiv. Im Bereich Umwelt und Tierschutz oder Wohltätigkeitsorganisationen ist ein Engagement bei 64 bzw. 65 Prozent der Mitglieder vorhanden. Bei der Betrachtung spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Engagement in der Mitgliedsorganisation handelt oder dieses in einem anderen Zusammenhang bzw. Engagementbereich außerhalb der eigenen Organisation erfolgt. Gleichwohl wird deutlich, dass in einigen Organisationsbereichen die Mitgliedschaft ein darüber hinausgehendes Engagement offenbar eher fördert als in anderen Bereichen.Das Leben in unseren Städten und Gemeinden braucht diesen Einsatz dringend, weil dadurch unsere Gemeinschaft gestaltet und belebt wird.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Hier der Beitrag im aktuellen WZB-Heft: &lt;a href=&quot;http://www.guenter-baechle.de/blog/uploads/opr073SS.pdf&quot; title=&quot;opr073SS.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;opr073SS.pdf&amp;#160;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;begruessungstext_headline&quot;&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 22:02:42 +0200</pubDate>
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    <category>Buergercommunity</category>
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<category>Vereine</category>
<category>Wissenschaft</category>

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    <title>Die Angst vorm bösen Blick</title>
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            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
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    &lt;img width=&#039;307&#039; height=&#039;297&#039; border=&#039;0&#039; hspace=&#039;5&#039; align=&#039;left&#039; src=&#039;http://www.guenter-baechle.de/blog/uploads/google_street_view_2.serendipityThumb.jpg&#039; alt=&#039;&#039; /&gt;Google Street View - das aktuelle &lt;a href=&quot;http://stadt-bremerhaven.de/google-street-view-und-datenschutz/&quot;&gt;Reizwort&lt;/a&gt;. Soll, ja darf man zulassen, dass das eigene Haus im Internet abgebildet wird. Sozusagen wie im Familienalbum. Mit dem einzigen Unterschied, dass die Aufnahme weltweit zu betrachten ist. Ich gebe zu, die Einschätzungen in unserer Familie gehen auch auseinander. Es gibt nichts, was an Google Street View schlecht ist, schreibt der Pforzheimer Besim Karadeniz, Autor von netplanet, in seinem Weblog: Für ihn sind die Reaktionen &lt;a href=&quot;http://blog.netplanet.org/2010/08/12/die-deutsche-paranoia-um-google-streetview/&quot;&gt;Zeichen einer deutschen Paranoia. &lt;/a&gt; Bei seiner tief sitzenden Abneigung als Sozialdemokrat gegen alle Schwarze wird ihn womöglich verwirren, dass CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach in Street View keine Verletzung von Persönlichkeitsrechten erkennen kann: &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Politik-reagiert-hilflos-auf-Google-id3547589.html&quot;&gt;&quot;Häuser-Fassaden haben keine Persönlichkeitsrechte.&quot;&lt;/a&gt; Wie sieht es aber um die Verknüpfung von Fotos und Adressen aus, um &lt;a href=&quot;http://www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/Google-Street-View-Haus-unsichtbar-machen-4123761-4123764/&quot;&gt;Daten für die Werbewirtschaft &lt;/a&gt;zu gewinnen? Oder ist es nur die schiere Furcht vor Einbrechern, die in aller Ruhe am Bildschirm ihre Objekte auskundschaften können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Kommunalparlamenten werden Debatten über die Fotolandschaften bei Google und den Datenschutz vom Zaun gebrochen. Städte und Gemeinden &lt;a href=&quot;http://www.muehlacker.de/stadt/index.php?navid=1&quot;&gt;wie Mühlacker&lt;/a&gt; bieten auf ihren Internetseiten die Formulare für den Einspruch bei Google an - doch wenn der Platz eng wird, verschwindet ausgerechnet diese Datei von der Seite wie just bei der Stadt Mühlacker. Im Rathaus scheint die Sorge doch nicht so groß zu sein. (Wenn das gelesen wird, kommt es womöglich wieder drauf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker von CDU und FDP wollen &lt;a href=&quot;http://www.turi2.de/2010/08/12/heute2-cdu-fdp-gesetz-google-street-view-9169472/&quot;&gt;rechtliche Regelungen.&lt;/a&gt; Von der Notwendigkeit einer Rechtsgrundlage spricht der FDP-Bundestagsabgeordnete Erik Schweickert aus unserem Enzkreis und macht damit ungewollt deutlich: Gerade Liberale, die sonst gerne von der Freiheit des Einzelnen reden, Privatisierung proklamieren und die Deregulierung fordern, sind dermaßen durch Google verunsichert, dass sie ganz allein auf den Staat setzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage las ich einen interessanten Text über Norwegen: Jedes Jahr im Oktober werden &lt;a href=&quot;http://www.monde-diplomatique.de/pm/2010/06/11/a0062.text.name,askxrvTLD.n,2&quot;&gt;alle privaten Steuererklärungen offengelegt.&lt;/a&gt; Man stelle sich solches in Deutschland vor. Die versammelte Hysterie der Datenschützer würde ausbrechen. Die&lt;i&gt; skattelister&lt;/i&gt; (Steuerlisten) anonym auf der Internetseite des Finanzministeriums abzurufen - bei uns undenkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig aber sammeln wir Kundenkarten wie die &lt;a href=&quot;http://www.ghv-muehlacker.de/muehlackercard/&quot;&gt;mühlackercard&lt;/a&gt;, die vom örtlichen Gewerbe-, Handels- und Verkehrsverein als Erfolgsgeschichte bejubelt wird. Ich nehme sie auch. Sogar gern. Welcher Schwabe lässt sich schon die Möglichkeit, einen Rabatt zu ergattern, entgehen, auch wenn Dritte dadurch die Vorlieben im Einkaufsverhalten durch Blick auf die Daten erkennen können? Mühlackercard ist da noch harmlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo bleibt die Aufregung über die klassischen Satellitenbilder bei &lt;a href=&quot;http://maps.google.de/&quot;&gt;Google Map&lt;/a&gt;, obwohl sich dadurch ein Blick in den Garten des Nachbarn werfen lässt (der aber meist gar nicht so geheim ist)?  Machen wir weiter: Wer twittert, verrät auch einiges über sich. Und Blogger? Die öffnen einen Blick in ihr Seelenleben. Alles ganz öffentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Darnstädt hält die Aufregung um Google Street View für die &quot;provinzielle Furcht vor der allgegenwärtigen Öffentlichkeit&quot;. Denn dass nun selbst das Fotografieren von Hausfassaden eine Verletzung der Menschenwürde darstellen soll, macht &quot;den Datenschutz lächerlich, den wir so dringend an anderer Stelle brauchen&quot;, so der 61-jährige &quot;Spiegel&quot;-Redakteur in einem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,711309,00.html&quot;&gt;über die lächerliche Angst vorm bösen Blick&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wetten, dass bald Street View zu einem Teil unseres Alltags wird? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/ji63biVGcbY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/ji63biVGcbY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was momentan abläuft in der öffentlichen Debatte lässt sich doch wie eine Schablone auch auf andere Dinge legen. Es ist die pure Angst vor Veränderung, vor dem Neuen. Wenn Google Street View seinen Schrecken verloren hat, wird es einen neuen Protest-Tourismus zu anderen Themen geben - einen realen und einen virtuellen. Nur noch wenige werden sich über die straßenweisen Bildergalerien aufregen. Was momentan abläuft in der öffentlichen Debatte lässt sich doch wie eine Schablone auch auf andere Dinge legen. Es ist die pure Angst vor Veränderung, vor dem Neuen. Wenn Google Street View seinen Schrecken verloren hat, wird es einen neuen Protest-Tourismus geben - einen realen und einen virtuellen. Heben wir doch unsere Kraft auf gegen alles, was Persönlichkeitsrechte verletzt. Fangen wir nicht an, Häuser, Autos und den Goldfisch im Teich das Nachbarn auch noch unter Datenschutz zu stellen. Werden wir lieber misstrauisch, wenn Politiker das Netz reglementieren wollen. Nicht etwa aus Nächstenliebe, sondern weil sie überall mitmischen und die Gouvernanten spielen wollen. Als ob wir nicht selbst auf uns aufpassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 20:25:16 +0200</pubDate>
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<category>Land und Bund/Politik</category>
<category>Mühlacker</category>

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    <title>Die Karriere eines Themas - die Blogger begannen damit </title>
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            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
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    Der Rücktritt von Horst Köhler ist nicht nur der erste Rücktritt eines Bundespräsidenten mit sofortiger Wirkung, sondern auch ein Rücktritt unter maßgeblicher Blog-Beteiligung. Das schreibt &lt;a href=&quot;http://carta.info/28218/horst-koehler-ein-ruecktritt-unter-blog-mitwirkung/&quot;&gt;Carta&lt;/a&gt;, der Blog von &lt;a href=&quot;http://carta.info/impressum/&quot;&gt;Robin Meyer-Lucht,&lt;/a&gt; Politikwissenschaftler und Journalist. Eine interessante Darstellung über die Karriere des Themas - Handelswege und militärischer Einsatz - aus dem Köhler-Interview mit dem Deutschlandradio Kultur vom 22. Mai, das heute letztlich zum Rücktritt führte. Zuerst transportierten die Blogger die später vom Bundespräsidialamt klar gestellte Bemerkung, erst später griffen die herkömmlichen Medien den Punkt auf. &lt;i&gt;Köhlers Rücktritt ist damit zugleich auch ein Lehrstück von der steigenden Bedeutung von Blogs für die politische Öffentlichkeit.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem: Weshalb gleich der Abschied? Auch Worte eines Bundespräsidenten dürfen kritisiert werden. Allerdings muss dabei immer auch der Respekt vor dem höchsten Amt im Staate gewahrt werden. Aber nicht jede Kritik ist respektlos. Ihn allerdings gleich als Horst Lübke zu apostrophieren, wie es Trittin von den Grünen getan hat, war unverschämt. Rülke hat heute dazu getwittert und &lt;a href=&quot;http://twitter.com/ruelke&quot;&gt;zurecht von Brunnenvergiftern &lt;/a&gt;geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 May 2010 22:31:57 +0200</pubDate>
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    <category>Bloggen</category>
<category>Bundespraesident</category>

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    <title>Lieber punktuell und lokal - Das politische Engagement</title>
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            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
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    &lt;img width=&#039;618&#039; height=&#039;339&#039; border=&#039;0&#039; hspace=&#039;5&#039; align=&#039;left&#039; src=&#039;http://www.guenter-baechle.de/blog/uploads/WZB.jpg&#039; alt=&#039;&#039; /&gt; &lt;br /&gt;
Das politische Engagement in Deutschland hat sich gewandelt. Während früher das Engagement in Parteien und Verbänden im Mittelpunkt stand, entscheiden sich die Menschen heute mehr für punktuelle und lokale politische Aktivitäten. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftler Dieter Rucht vom &lt;a href=&quot;http://www.wzb.eu/&quot;&gt;Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)&lt;/a&gt; im ersten WZBrief Zivilengagement, einem neuen Service des WZB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen den häufigen Klagen in der Öffentlichkeit sei das politische Interesse als eine der Voraussetzungen politischer Partizipation in der Gesamtbevölkerung in den beiden vergangenen Jahrzehnten relativ stabil geblieben. Anders sehe es bei den Jugendlichen aus: Dort habe das politische Interesse im langfristigen Trend zunächst deutlich abgenommen und steige erst seit kurzem wieder an. Die Zahl der politischen Proteste schwanke stark; insgesamt lasse sich jedoch eine steigende Tendenz beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beobachtung, die auch Gemeinderäte und Bürgermeister machen: Das Interesse an der Kommunalpolitik allgemein ist dann besonders ausgeprägt, wenn einen die Themen persönlich stark ansprechen oder eigene Interessen berührt werden. Dann füllt sich auch der Zuschauerbereich im Ratssaal. Die wichtigste Entscheidung aber, Diskussion und Verabschiedung eines Haushaltsplanes als zentrales Instrument der Weichenstellung, lockt kaum jemand hinterm Ofen hervor. Dreht es sich aber später um einen konkreten Punkt daraus und tangiert eine Schule, einen Verein oder eine andere Institution, dann stellen sich auch Zuhörer ein. Dabei ist die eigentliche (Vor-)Entscheidung mit dem Etat schon getroffen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue WZBrief Zivilengagement bietet Interessierten aus Wissenschaft, Politik und Praxis in Vereinen, Kirchen, Initiativen und sozialen Bewegungen mehrmals pro Jahr aktuelle Forschungsergebnisse an. Er soll das Wissen um Ausmaß, Erfolge und Probleme eines solchen Engagements verbreitern und &quot;kritische Reflexionen anstoßen&quot;. Der Begriff Zivilengagement nimmt das gesamte Spektrum von Engagement mit auf und schließt auch Konflikt und Protest ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen Ausgabe stellt Dieter Rucht die Ergebnisse seiner Untersuchung, wie sich politisches Engagement in den vergangenen Jahren in Deutschland verändert hat. Das Heft gibt es nur auf elektronischem Weg und ist als &lt;a href=&quot;http://www.wzb.eu/publikation/wzbriefzivilengagement.de.htm&quot;&gt;pdf-Datei &lt;/a&gt;abrufbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 May 2010 10:19:52 +0200</pubDate>
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    <category>Buergercommunity</category>
<category>Buergermeister</category>
<category>Parteien</category>
<category>Vereine</category>

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<item>
    <title>Staat bekommt Gesellschaft oder Der Monopolist a.D.</title>
    <link>http://www.guenter-baechle.de/blog/index.php?/archives/339-Staat-bekommt-Gesellschaft-oder-Der-Monopolist-a.D..html</link>
            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
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    In der jüngsten Ausgabe (Nr. 121) der &lt;a href=&quot;http://www.wzb.eu/publikation/mitteilungen121.de.htm&quot;&gt; &quot;Mitteilungen&quot;&lt;/a&gt; des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) wird die Funktion des Staates durchleuchtet. Gunnar Folke Schuppert spricht von dem Staat, der Gesellschaft bekommt. Und Bernhard Zangl vom Monopolisten a.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir spüren auch auf kommunaler Ebene die Veränderungen: Das Pro und Contra um öffentlich-private Partnerschaft - privates Kapital wird zur Erledigung öffentlicher Aufgaben eingesetzt und verdient damit daran wie jetzt beim Bau der Alfons-Kern-Berufsschule in Pforzheim - sowie um die Beteiligung gesellschaftlicher Gruppen an Entscheidungen. Zur &quot;Produktion von Sicherheit&quot; (Schuppert) bedienen wir uns nicht mehr nur der Polizei als staatliches Instrument, sondern - wenn auch, wie in Mühlacker, in bescheidenem Umfang - eines privaten Sicherheitsdienstes, um Störungen der öffentlichen Ordnung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der weltweiten Finanzkrise wird andererseits nach dem Staat gerufen, der das Funktionieren gewährleisten soll. Selbst an die Beteiligung des Staates an Banken denkt die Bundesregierung. Man meint, sich verhört zu haben. Denn die Landesbanken haben doch auch ihre Probleme und Milliarden-Ausfälle (Sachsen LB, West LB, Bayern LB). Und wer ist dort beteiligt? Die jeweilen Bundesländer. Also der Staat als Sicherheit fürs Bankenfunktionieren? Man darf zweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die Texte aus dem WZB-Heft zum Nachlesen:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.guenter-baechle.de/blog/uploads/WZB.11-14.pdf&quot; title=&quot;WZB.11-14.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;WZB.11-14.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.guenter-baechle.de/blog/uploads/WZB.15-17.pdf&quot; title=&quot;WZB.15-17.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;WZB.15-17.pdf&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 12 Oct 2008 14:26:51 +0200</pubDate>
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    <category>Kommunalpolitik</category>
<category>Muehlacker</category>
<category>Staat</category>
<category>Wissenschaft</category>

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    <title>Lasst uns Kinder Kinder sein</title>
    <link>http://www.guenter-baechle.de/blog/index.php?/archives/317-Lasst-uns-Kinder-Kinder-sein.html</link>
            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
    <content:encoded>
    Morgen ist&lt;a href=&quot;http://www.weltkindertag.de/start/index.html&quot;&gt; Weltkindertag.&lt;/a&gt;  Dazu gibt es ein Lied. Und in dem heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Lasst uns Kinder Kinder sein, denn wir sind gar nicht so klein!&lt;br /&gt;
Stört uns nicht in unserem Spiel, spielen müssen wir ganz viel.&lt;br /&gt;
Wir woll&#039;n spielen, klatschen und auch schrein,&lt;br /&gt;
ja, wir Kinder wollen Kinder sein. Wir woll&#039;n wollen Kinder sein.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten wir als Stadträte daran denken, wenn sich jemand beschwert, weil es auf einem Kinderspielplatz ein bisschen lauter als sonst ist. Doch was tun wir? Wir neigen dazu, schnell nach Ruhe zu rufen. Und wir errichten &lt;a href=&quot;http://www.guenter-baechle.de/blog/index.php?/archives/252-Laermschutz-ganz-massiv-oder-Die-Angst-vor-spielenden-Kindern.html&quot;&gt;Mauern&lt;/a&gt;.  Unser OB erklärt dann, wie wichtig es ist, eine familienfreundliche Stadt zu sein. Aber Familien ohne Kinder sind keine Familien. &lt;i&gt;Wir wollen spielen, klatschen und auch schrein.&lt;/i&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Sep 2008 18:24:49 +0200</pubDate>
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    <category>Kinder</category>
<category>Muehlacker</category>
<category>Schuetterle</category>
<category>Spielplatz</category>

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    <title>Leitbild Heimat oder Mobile Gesellschaft - immobile Stadt</title>
    <link>http://www.guenter-baechle.de/blog/index.php?/archives/303-Leitbild-Heimat-oder-Mobile-Gesellschaft-immobile-Stadt.html</link>
            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
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    Manchmal bleiben Zeitschriften und Bücher liegen. Der Stapel wird immer höher und dabei sind es allesamt Dinge, die gelesen gehören. Und so kann es kommen, dass man gute Dinge einfach mit Verzögerung zur Kenntnis nehmen kann. Zum Beispiel einen Beitrag, der im Heft 3 des Jahrgangs 2007 der &lt;a href=&quot;http://schwaebischer-heimatbund.de/shb_in_eigener_sache/unsere_zeitschrift/ausgabe_2007_3.html&quot;&gt;Schwäbischen Heimat&lt;/a&gt; erschienen ist.  Der Nagolder Oberbürgermeister &lt;a href=&quot;http://www.rainer-prewo.de/nw/index.php?nwaction=shownews&amp;showtopic=Aufsaetze+und+Vortraege&amp;section=&quot;&gt;Dr. Rainer Prewo&lt;/a&gt; hat ihn geschrieben. Ein gestandener Sozialdemokrat, ein kluger Mann, zu einem Thema, das für parteipolitische Scharmützel nicht taugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prewos Aufsatz ist lesenswert: &lt;a href=&quot;http://www.guenter-baechle.de/blog/uploads/Leitbild_Heimat_1007.pdf&quot; title=&quot;Leitbild_Heimat_1007.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leitbild_Heimat_1007.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht die globalisierte Welt unsere Städte zu relativen, fast austauschbaren Orten im Raum? Sind wir Bürger der mobilen Welt nun tendenziell heimatlose Menschen? &lt;i&gt;Mobilität als solche ist weder Grund noch Indiz dafür, dass uns der Ort und das Bleibenwollen nichts bedeutet.&lt;/i&gt; (Rainer Prewo) Wer die Frage nach dem richtigen Ort - dem Ort, an dem er leben will - für sich beantwortet, der entscheide sich bewusst für das Land, die Gemeinde seiner Wahl.  Doch &lt;i&gt;auch der Bleibende ist prinzipiell mobil und könnte sich anders entscheiden.&lt;/i&gt;  Die demographische Entwicklung verstärkt, so schreibt der Nagolder OB und Abgeordnete, die Zahl der Chancen, unter denen ein mobiler Mensch wählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Folgerungen sollten Städte daraus ziehen, um als Wohnort - und somit auch als Heimat - den &quot;Zuschlag&quot; zu erhalten? Prewo bekennt sich zum Wettbewerb unter den Städten. Denn die Stadt selbst ist immobil, sie kann nicht &quot;woanders hin&quot;, muss sich also von den besten Seiten präsentieren, um Einwohner zu halten oder zu bekommen. Ich weiß, manche lehnen diesen Wettbewerb ab - und verabschieden sich damit von der kommunalen Landschaft. Mit seinem Leitbild Heimat schlägt Prewo den Bogen zwischen dem Unternehmen Stadt und der Stadt als Heimat.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Jun 2008 19:41:37 +0200</pubDate>
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    <category>Bevoelkerungsentwicklung</category>
<category>Einwohnerschwund</category>
<category>Heimatgeschichte</category>
<category>Nagold</category>

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    <title>Schweig oder stirb - Tag der Pressefreiheit als Mahnung</title>
    <link>http://www.guenter-baechle.de/blog/index.php?/archives/284-Schweig-oder-stirb-Tag-der-Pressefreiheit-als-Mahnung.html</link>
            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
    <content:encoded>
    Gestern war der Internationale Tag der Pressefreiheit. Im Alltagstrubel geht das gelegentlich unter. Wie es weltweit um die Freiheit von Journalisten und damit auch um die Meinungsfreiheit bestellt ist? 130 Journalisten sind in 32 Ländern inhaftiert:&lt;a href=&quot;http://www.readers-edition.de/2008/05/04/schweig-oder-stirb/&quot;&gt; Schweig oder stirb&lt;/a&gt; heißt es in vielen, zu vielen Staaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei uns? Die Pressefreiheit ist im Grundgesetz garantiert. Doch im Alltag kommt es zu subtilen Formen der Einschränkungen, vor allem dann, wenn Behörden den Informantenschutz nicht achten wollen und den Staatsanwalt schicken. Aber wie steht es um die Schere im Kopf bei den einzelnen Journalisten? Die lieber den ehrenamtlich tätigen Gemeinderat hauen (nichts dagegen, wenn es begründet ist!), weil sie sich an den (Ober-)Bürgermeister nicht heran wagen? Oder die sich immer auf die Seite der Verwaltung schlagen, da man sie ja braucht? Diese Schere zu verbannen, trägt zur Stärkung der Presse- und Meinungsfreiheit im Interesse unserer Bürgergesellschaft bei.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 May 2008 14:56:38 +0200</pubDate>
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    <category>Journalisten</category>
<category>Pressefreiheit</category>

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    <title>Das 3 1/2-Tage-Rathaus oder Schon wieder Zeit verloren</title>
    <link>http://www.guenter-baechle.de/blog/index.php?/archives/227-Das-3-12-Tage-Rathaus-oder-Schon-wieder-Zeit-verloren.html</link>
            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
    <content:encoded>
    Mittwochs nie! Das gilt für die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Mühlacker. An dem Tag bleibt das Rathaus geschlossen. Schon in meiner Stellungnahme zum Haushaltsplan 2006 habe ich das - &lt;a href=&quot;http://www.muehlacker.de/cdu/stellungnahmen_fraktion.shtml#aktuell&quot;&gt;am 20. Dezember 2005&lt;/a&gt; - im Gemeinderat kritisiert:  &lt;i&gt;Da wird mittwochs das Rathaus geschlossen. Der Gemeinderat wird vorher nicht informiert, dass die Stadtverwaltung zu einer 3-½-Tage-Veranstaltung verwandelt wird  unter einem bürgernahen Dienstleistungsunternehmen verstehen wir etwas anderes.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
Der OB reagierte nicht. Fast zwei Jahre dauerte es, bis das Thema erneut auf den Tisch kam. SPD-Stadträtin Heidi Roller war, als sie im Eine-Welt-Laden gegenüber Dienst tat, immer wieder aufgefallen, wie Bürger mittwochs vor der geschlossenen Tür standen und kehrt machen mussten. Die Folge: Eine Anfrage und dann ein Antrag, dem der Gemeinderat am 13. November 2007 zugestimmt hat.&lt;br /&gt;
In der Diskussion zeigte sich, dass eigentlich alle Fraktionen mit dieser Mittwoch-zu-Aktion nicht einverstanden sind und gleichzeitig mit einem Bürgeramt liebäugeln - weil jedoch Fragen der Organisation einer Verwaltung voll in die Zuständigkeit des Oberbürgermeisters fallen, sind wir darauf angewiesen, dass dieser handelt. Doch nun warten wir wieder vergebens. Trotz der klaren Botschaft des Gemeinderats legte der OB bisher weder ein Konzept für ein Bürgeramt vor (weil für die Einrichtung wahrscheinlich Haushaltsmittel notwendig sind, ist der Gemeinderat in diesem Punkt -mit-gefragt), noch lässt er erkennen, ob die Öffnungszeiten wieder ausgeweitet werden. &lt;br /&gt;
Doch es ist die vornehmste Pflicht eines Verwaltungsleiters, im Rathaus selbst präsent zu sein, sich um solche zentralen Fragen der Organisation zu kümmern und die Dinge nicht treiben zu lassen. Notwendig ist, mittwochs wieder zu öffnen und auch samstags einen Service anzubieten. &lt;br /&gt;
Um dies zu erreichen, haben andere Kommunen so genannte Bürgerämter als zentrale Anlaufstellen im Rathaus eingerichtet. Man muss das Rad hier nicht neu erfinden, sondern muss nur nach &lt;a href=&quot;http://www.illingen-online.de/&quot;&gt;Illingen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.vaihingen.de/d/1732&quot;&gt;Vaihingen&lt;/a&gt; schauen, wie es dort gemacht wird. Ein Bürgeramt versteht sich als ein modernes Dienstleistungszentrum. Publikumsintensive Leistungen verschiedener Ämter und Bereiche der Stadtverwaltung werden zusammengefasst, um dem Bürger einen zentralen Ansprechpartner zu bieten. Ziel ist es, dem Bürger lange Wege und Wartezeiten zu ersparen durch &lt;a href=&quot;http://www.buergeramt.info/&quot;&gt;Dienstleistungen aus einer Hand&lt;/a&gt;. Das reicht von A wie Anmeldung eines Hundes oder amtliche Beglaubigungen über G wie Gewerbeanmeldungen bis zu Z für zweite Lohnsteuerkarte für Nebenverdienste.&lt;br /&gt;
Ergänzt werden muss dies durch einen Ausbau der Angebote für Dienstleistungen, die übers Internet erledigt werden können - da fehlt&#039;s auch. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Jan 2008 18:28:48 +0100</pubDate>
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    <category>Baechle</category>
<category>Buergercommunity</category>
<category>CDU</category>
<category>e-Government</category>
<category>Kommunalpolitik</category>
<category>Muehlacker</category>
<category>oeffentliche Verwaltung</category>
<category>Online Community</category>

</item>
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    <title>Wenn der Gemeinderat bloggt oder Was auch ein OB kann</title>
    <link>http://www.guenter-baechle.de/blog/index.php?/archives/225-Wenn-der-Gemeinderat-bloggt-oder-Was-auch-ein-OB-kann.html</link>
            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
    <content:encoded>
    Bürgermeister- und Gemeinderatsblogs sind das Thema &lt;a href=&quot;http://www.verwaltungmodern.de/blog-nachbarschaft-2-buergermeister-und-gemeinderatsblogs/&quot;&gt;eines Beitrags&lt;/a&gt; in Verwaltung.modern@kehl, selbst ein Weblog der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Eine interessante Übersicht, die sich anzuklicken lohnt. Da stößt man zum Beispiel auf den OB-Blog der Verwaltungschefin von Ettlingen, &lt;a href=&quot;http://ettlingen.de/servlet/PB/menu/1249431_l1/index.html&quot;&gt;Gabriela Büssemaker,&lt;/a&gt;  oder den ihres Kollegen Dr. &lt;a href=&quot;http://www.regiolog.com/blog/dr_siegfried_balleis&quot;&gt;Siegfried Balleis &lt;/a&gt; aus Erlangen. Büssemaker beschäftigt sich auch schon mal mit dem fetten Essen an Weihnachten, Balleis bringt durchweg Kommunalpolitisches mit überregionalen Einwürfen. Kommunikation lebt vom Austausch der Meinungen und Informationen. Deshalb habe ich auf meiner Webseite heute die Möglichkeit eingerichtet, einen Newsletter zu abonnieren - mit garantiert neuen Nachrichten aus dem Mühlacker Stadtleben. Kommentare sind immer erwünscht - im Blog und auf die Newsletter. Ehrlich! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 12 Jan 2008 20:04:09 +0100</pubDate>
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    <category>Baechle</category>
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<category>e-Government</category>
<category>Kommunalpolitik</category>
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<category>Online Community</category>

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    <title>Politisches und Persönliches oder Kommunales im Blog</title>
    <link>http://www.guenter-baechle.de/blog/index.php?/archives/218-Politisches-und-Persoenliches-oder-Kommunales-im-Blog.html</link>
            <category>Bürgergesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Günter Bächle)</author>
    <content:encoded>
    Der Stadtpräsident von Zürich &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/2007/06/12/zh/articleF99O8.html&quot;&gt;bloggt &lt;/a&gt;,  Thorsten Koch empfiehlt den &lt;a href=&quot;http://thorsten-koch.net/?p=13&quot;&gt;Bürgermeisterblog&lt;/a&gt; und plädiert für eine &lt;a href=&quot;http://thorsten-koch.net/?p=16&quot;&gt;Bürgercommunity&lt;/a&gt;, im französischen Präsidentschaftswahlkampf spielte das Bloggen für die politische Kommunikation eine wichtige Rolle, wie jetzt die von der &quot;Initiative ProDialog&quot; veröffentlichte &lt;a href=&quot;http://www.prodialog.org/content/dialogwissen&quot;&gt;Studie&lt;/a&gt; &quot;Moderner Wahlkampf und politisches Marketing am Beispiel der Präsidentschaftswahlen 2007 in Frankreich&quot; belegt -  es sei gelungen, mit moderner Wahlkampfkommunikation Bürger zu mobilisieren. &lt;a href=&quot;http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/ueber-mich/&quot;&gt;Johann von Hülsen&lt;/a&gt;, Kommunalpolitiker in Ahrensburg (Schleswig-Holstein), bloggt gleichermaßen über Politisches und Persönliches. Auch empfehlenswert der Blog der&lt;a href=&quot;http://www.verwaltungmodern.de/mitmachen/&quot;&gt; Fachhochschule für öffentliche Verwaltung&lt;/a&gt; in Kehl.&lt;br /&gt;
Ach ja, auch die&lt;a href=&quot;http://www.stadtpolitik-heidelberg.de&quot;&gt; Heidelberger Stadtpolitik&lt;/a&gt; lohnt einen Blick.&lt;br /&gt;
Das sind ein paar Beispiele, wie sehr sich auch Politik neu orientieren muss. &lt;br /&gt;
Natürlich gehört zu einem Blog nicht nur das Tagebuch, sondern vor allem die Gelegenheit zum Kommentar, zur Beteiligung an der Diskussion und das Einbringen eigener Anliegen auf den Blog-Seiten. &lt;a href=&quot;http://thorsten-koch.net/?p=9&quot;&gt;Web 2.0&lt;/a&gt; macht&#039;s möglich. Doch manchmal wäre es schon ein Fortschritt, wenn wenigstens die Information umfassend wäre, die auf Internetseiten von Kommunen geboten werden. Absolut kein Musterknabe ist &lt;a href=&quot;http://www.muehlacker.de/stadt&quot;&gt;Mühlacker&lt;/a&gt; - die Stadt hat es bisher nicht einmal geschafft, ihre Sitzungsvorlagen des Gemeinderats ins Netz zu stellen, damit sich interessierte Bürger informieren können, bevor die Entscheidungen getroffen werden. Aber 2008 kann alles nur besser werden . . . &lt;br /&gt;
Kleinere Kommunen könnten Vorbild sein: &lt;a href=&quot;http://www.verwaltungmodern.de/buergerfragestunde-online/&quot;&gt;Stockach&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.stuehlingen.de/index.php4?n=2&quot;&gt;Stühlingen&lt;/a&gt; - just in Stühlingen ist mit &lt;a href=&quot;http://www.stuehlingen.de/index.php4?n=128&amp;vv=1&amp;vUn=2&amp;vUUn=128&amp;vvn=129&quot;&gt;Isolde Schäfer&lt;/a&gt; eine Bürgermeisterin, die aus Mühlacker-Großglattbach stammt.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 Dec 2007 17:35:23 +0100</pubDate>
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    <category>Baechle</category>
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